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Forum für falsche Erinnerungen (iatrogen) induzierte falsche Erinnerungen, erfundener Missbrauch, Falschanschuldigungen und Induzierung der Multiplen Persönlichkeitsstörung
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Jenny Doe Admin
Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 6092
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Verfasst am: 21.01.2010, 05:36 Titel: |
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Theoretischer und empirischer Hintergrund
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000000424/02_Kap2.pdf;jsessionid=BE22F213E16B9409FFC6CD3AA80D4FD7?hosts=
| Zitat: | (...)
Hyman und Mitarbeiter (Hyman & Billings, 1998; Hyman & Pentland, 1996) wiesen bei Erwachsenen, die Pseudoerinnerungen ausbildeten, besonders hohe Werte bezüglich ihres visuellen Vorstellungsvermögens bzw. ihrer Imaginationsfähigkeit nach (vgl. auch Abschnitt 2.3.2). Loftus, Levidow und Duensing (1992) konnten insoweit einen Zusammenhang zwischen Suggestibilität und dem Beruf feststellen, als Künstler und Architekten sich durch Falschinformationen in stärkerem Maße beeinflussen ließen als Angehörige anderer Berufsgruppen, was mit dem visuellen Vorstellungsvermögen in Zusammenhang gebracht wird. In einigen Arbeiten ließ sich auch bei Kindern ein Zusammenhang zwischen Imaginationsfähigkeit und Suggestibilität nachweisen (wobei
die Befunde davon abhängig zu sein scheinen, wie die Imaginationsfähigkeit gemessen wird). Erklärt wird dies damit, daß bei guter Imaginationsfähigkeit die Vorstellungen vermutlich eine höhere Qualität, Lebendigkeit und damit auch einen stärkeren Realitätscharakter aufweisen als bei einem weniger guten Vorstellungsvermögen, was zu Quellenattributionsschwierigkeiten in dem Sinne führen kann, daß die Kinder nicht zwischen realen und nur vorgestellten Ereignissen unterscheiden können (vgl. Quas, Qin, Schaaf & Goodman, 1997)
(...)
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_________________ Wenn Du wissen willst wer Du bist, dann frag nicht andere, sondern dich selbst
Es ist besser für etwas gehasst zu werden, was man ist, als für etwas geliebt zu werden, was man nicht ist
Falsche Erinnerungen. Meine Erfahrung: http://www.induzierte-erinnerungen.com/viewtopic.php?t=87 |
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Jenny Doe Admin
Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 6092
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Verfasst am: 22.01.2010, 09:07 Titel: |
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Dream Interpretation and false beliefs
Mazzoni, G.A.L., Lombardo, P., Malvagia, S. & Loftus, E.F.
(1999) Dream Interpretation and false beliefs. Professional
Psychology: Research and Practice, 30, 45-50.
http://faculty.washington.edu/eloftus/Articles/mazz.htm
| Zitat: | ABSTRACT
Dream interpretation is a common practice in psychotherapy. In the research presented in this article, each participant saw a clinician who interpreted a recent dream report to be a sign that the participant had had a mildly traumatic experience before age 3 years, such as being lost for an extended time or feeling abandoned by his or herparents. This dream intervention caused a majority of participants to become more confident that they had had such an experience, even though they had previously denied it. These findings have implications for the use of dream material in clinical settings. In particular, the findings point to the possibility that dream interpretation may have unexpected side effects if it leads to beliefs about the past that may, in fact, be false. |
Die Studie ist in Deutsch zusammengefasst worden unter
Falsche Erinnerungen in der Praxis
http://www.123people.de/s/kristina+eichel _________________ Wenn Du wissen willst wer Du bist, dann frag nicht andere, sondern dich selbst
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 13.02.2010, 09:34 Titel: |
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Hatten Sie mal ein Déjà-vu?
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_gz_aktuell_d%E9j%E0-vu_1170773071.htm
| Zitat: | „Das habe ich genauso schon mal erlebt!“ Eine Déjà-vu-Erfahrung – das diffuse Gefühl, eine unbekannte Situation genau so schon einmal erlebt zu haben – ist nicht ungewöhnlich. Die Wahrhaftigkeit eines Déjà-vus (aus dem Französischen „schon gesehen“) ist sowohl unter Skeptikern als auch Anhängern des Übersinnlichen unstrittig.
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 13.02.2010, 09:36 Titel: |
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Wie entsteht ein Déjà-vu-Erlebnis?
Annette Hupfer
http://www.spektrumdirekt.de/artikel/860746
| Zitat: | (...)
Plausibel klingt auch eine mögliche falsche Assoziation zwischen einem neuen Erlebnis und etwas, dem wir in einem ganz anderen Zusammenhang schon vor langer Zeit einmal begegnet sind. Dabei kann es sich um Kleinigkeiten handeln, die wir unbewusst im Gehirn abgespeichert haben. Taucht so ein Reiz in einem völlig anderen Umfeld auf, könnte das ein Gefühl der Vertrautheit auslösen. Zum Beispiel der Vorhang im Hotelzimmer, der identisch zu dem im Wohnzimmer unserer Lieblingstante ist. Oder ein Satz, den wir letztes Jahr im Radio gehört haben und den zufälligerweise ein Freund gerade zum Besten gibt.
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 13.02.2010, 09:37 Titel: |
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Alles schon mal da gewesen
ZEIT Wissen 01/2007
http://www.zeit.de/zeit-wissen/2007/01/Deja-vu?page=all
| Zitat: | (...)
Über die Ursachen wird fleißig spekuliert. Sigmund Freud betrachtete Déjà-vus – wie so vieles – als Spiegel frühkindlicher Erinnerungen und Traumata. Esoteriker vermuten dahinter Erinnerungen an ein früheres Leben. Neurologen glauben an eine Fehlschaltung im Gehirn. Und auch Hollywood macht sich so seine Gedanken. Die Filmhelden der Matrix, die über das Rückenmark an eine Fantasiewelt angedockt sind, erleben immer dann ein Déjà-vu, wenn die Programmierer der Fantasiewelt etwas verändern. Und in dem neuen Film Déjà-vu – Wettlauf gegen die Zeit, der am 27. Dezember ins Kino kommt, enthalten Déjà-vus Warnungen aus der Vergangenheit und Hinweise auf die Zukunft.
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 13.02.2010, 09:38 Titel: |
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Wie entsteht ein Deja-vu-Erlebnis?
http://www.lichtblick-newsletter.de/ticker1828_06.html
| Zitat: | (...)
Aufgrund der Fülle an Eindrücken, die auf den Menschen einprasseln, kann sich die Schaltzentrale im Kopf durchaus einmal irren. Das passiert meist bei sich ähnelnden Situationen. Dann erlebt der Mensch ein Deja-vu. "Das Gehirn stellt einen Kontext mit einer Situation oder einer Person her, den es gar nicht gibt", betont Falkai. "Es rekonstruiert dann eine erlebte Szene, die eigentlich nichts mit dem gerade Erlebten zu tun hat", erzählt der Experte. Dabei werden auch die mit dieser Situation verbundenen Gefühle geweckt. Beim Menschen entsteht der subjektive Eindruck der Bekanntheit.
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 13.02.2010, 09:39 Titel: |
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Déjà-vu-Erlebnisse sind eingebildet
Hirnforscher klären auf, wie sich das Gedächtnis selbst täuscht
http://www.welt.de/print-welt/article196385/Dj-vu-Erlebnisse_sind_eingebildet.html
| Zitat: | | Die Wissenschaftler sind überzeugt, daß es sich nicht um einen Wahn, sondern um eine Störung der Gedächtnisfunktion handelt. Das Interessante an den Patienten sei, daß sie sich detailliert an Dinge zu erinnern glauben, die niemals stattgefunden haben. Das lasse vermuten, daß das Gehirn Erinnerungen und Erlebnisse, die wiederum mit Erinnerungen verknüpft sind, auf verschiedene Art verarbeitet. |
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 29.03.2010, 13:59 Titel: |
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Wenn das Gedächtnis Streiche spielt
http://www.ksta.de/html/artikel/1264186007691.shtml
| Zitat: | (...)
Aber diese Bilder sind manipulierbar. So lassen sich durch regelmäßige Schilderungen auch Erinnerungen an Ereignisse erzeugen, die so nie stattgefunden haben. Trotzdem sind die Bilder im Gehirn so real, dass der Betroffene sie genau so gesehen zu haben glaubt. Bekannt sind Berichte von britischen Jagdflugzeugen, die fliehende Zivilisten in Dresden im Tiefflug attackiert haben sollen. Und obwohl Hunderte von Zeitzeugen glaubten, genau dies beobachtet zu haben, hat es dieses Verbrechen nie gegeben.
(...) |
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 24.06.2010, 05:48 Titel: |
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Künstliche Angsterinnerungen in die Amygdala geschrieben
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/1037059
| Zitat: | Mit einer raffinierten Methode haben Wissenschaftler einen Beleg für die Theorie geliefert, dass das Angstgedächtnis von einer speziellen Region der Amygdala vermittelt wird. Joshua Johansen von der New York University und Kollegen haben Ratten gentechnisch so präpariert, dass sich mit einem Lichtstrahl Neurone dieser Region auf Kommando aktivieren ließen. Damit konnten sie den Versuchstieren gewissermaßen Erinnerungen an eine niemals erlebte Gefahr einimpfen und so die Beteiligung dieser Zellen an der Angstkonditionierung aufzeigen.
(...)
In einem ähnlichen Experiment hatten Wissenschaftler bereits mit derselben Methode Fliegen "falsche Erinnerungen" eingegeben.
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Jenny Doe Admin
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Verfasst am: 25.07.2010, 09:38 Titel: |
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Traumatische Erlebnisse brennen sich ein
Der Gedächtnisforscher Hans J. Markowitsch über die Unmöglichkeit des Verdrängens
http://www.neues-deutschland.de/artikel/172364.traumatische-erlebnisse-brennen-sich-ein.html
| Zitat: | Über Deutschland rollt eine Welle der Enthüllungen: Odenwaldschule, Regensburger Domspatzen, Kloster Ettal – die Skandale um Missbrauch und Misshandlungen in Klöstern und Internaten reißen nicht ab. Warum haben die Opfer so lange geschwiegen? Und warum kann man Erlebtes nicht vergessen? Von Gedächtnisforscher Hans J. Markowitsch bekam Tania Greiner Antworten.
ND: Warum kann unser Gehirn Schreckliches nicht vergessen?
Markowitsch: Diese schwerwiegenden emotionalen Erfahrungen hinterlassen im Gehirn eines Kindes oder Jugendlichen sehr tiefe Spuren. Denn ein traumatisches Erlebnis verstellt die biochemischen Schrauben im Gehirn der Betroffenen.
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Jenny Doe Admin
Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 6092
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Verfasst am: 02.08.2010, 09:18 Titel: |
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Der Leser ist angehalten selber zu überlegen, was diese Forschungsergebnisse für die Vorstellung eines und das Nachdenken über einen postulierten (in Wahrheit nicht erlebten) sexuellen Missbrauch bedeuten:
| Zitat: | (...)
Einfache, aber in ihren Resultaten erstaunliche Tests bestätigen, dass schon die bloße Vorstellung Hirnreale vergrößern lässt: (…)
In einem anderen Experiment sollten sich Versuchspersonen nur im Geiste vorstellen, das Klavierstück zu spielen. Die erstaunliche Erkenntnis: hier veränderten sich genau die gleichen Hirnreale wie bei den tatsächlich Übenden. Allein mit dem Denken oder mit Hilfe geistigen Trainings können also offenbar physiologische Veränderungen des Gehirns durch Veränderungen der beteiligten neuronalen Schaltkreise bewirkt werden.
(…)
Die bloße Vorstellungskraft bewirkt folglich Enormes, und wir kennen ähnliche Effekte auch aus der Psychotherapie. Bei dieser werden letztlich in der therapeutischen Praxis neue Verhaltensweisen und Denkkonzepte “ausprobiert” – und können zunehmend auch im Leben “draußen” umgesetzt werden. Stück für Stück werden alte und hinderliche Denkkonzepte in solche umgewandelt, die uns zufriedener, selbstsicherer und hinsichtlich der Erreichung unserer ganz persönlichen Ziele und Bedürfnisse “erfolgreicher” machen. Dies erklärt, warum Psychotherapie sogar bei schweren psychischen Erkrankungen und neurologischen Störungen unterstützende Effekte erzielen kann.
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Quelle: Neuroplastizität – gezielt das Gehirn verändern
http://www.psychotherapiepraxis.at/pt-blog/grundlagen/neuroplastizitaet/ _________________ Wenn Du wissen willst wer Du bist, dann frag nicht andere, sondern dich selbst
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Falsche Erinnerungen. Meine Erfahrung: http://www.induzierte-erinnerungen.com/viewtopic.php?t=87 |
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Jenny Doe Admin
Anmeldedatum: 29.11.2006 Beiträge: 6092
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Verfasst am: 17.08.2010, 10:27 Titel: |
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"Inception" - Gedanken implantieren funktioniert
Psychologen: Falsche Erinnerung begleitet uns auch im Alltag
http://www.pressetext.de/news/100816023/inception-gedanken-implantieren-funktioniert/
| Zitat: | (...)
"Unser Gehirn ändert sich während des ganzen Lebens und fügt dabei immer neue Erinnerungen hinzu oder nimmt bestehende weg. Für die neuen Inhalte werden teilweise neue Bilder kreiert", erklärt Lehrner, der an der Medizinischen Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at als Neuropsychologe tätig ist. Bei der Gehirnveränderung im Alter wird dieser Effekt stärker - und auch die damit verbundenen Probleme. "Besonders Demenzpatienten können oftmals nicht mehr zwischen Erinnerung und Realität unterscheiden."
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